Schmie2

Die Westseite von Cairn V veranschaulicht, wie groß dieses und allgemein alle dort vorhandenen Monumente sind.

Cairn 1 mit der prägnanten Rampe, die gern von Spaziergängern genutzt wird, um von der Cairnkuppe einen schwindelerregenden Blick ins Tal der Schmie zu erheischen.

Ein Blick in die Häldengasse, links Cairn V und die Nordseiten von Cairn 3 und 4 gegenüber. Überall tritt Mauerwerk aus den steilen Böschungen. Alle Portale wurden bisher auf den Nordmauern gefunden.

Die interessanteste Seite von Cairn V im Osten. Hier weitet sich die Häldengasse (so in einem Dokument aus dem Jahr 1543 erwähnt) zu einem großen Platz vor der Felswand. Man sieht, dass die Böschung des Cairns ins Rutschen kam. Verbirgt sich darunter ein weiteres eingestürztes Portal?

Am Häldenplatz befindet sich Cairn 5 mit dem Portal Dübbers II, hier zum Großteil verdeckt. Recht anschaulich zu sehen, wie sich die äußeren Cairns nahtlos zu einer gigantischen Mauer fügen, die den Sichtkontakt zum Tal verhindert. Rechts im Bild die Einmündung der Häldengasse und ein Teil von Cairn V, linke Bildmitte die Rampe von Cairn VI und ein Teil von Cairn 6, ganz links die umgebende Felswand. Weitere Cairns im Südosten schließen sich an, die aber überwiegend in Privatbesitz und deshalb umzäunt sind.

Das Portal Dübbers II, das im bild oben rechts von der Mitte zu sehen ist, direkt daneben eine etwa mannshohe Felsplatte. Genauso eine Platte wurde in Oberderdingen auf dem Ölmühlenkopf neben einem vermutlichen Portal gefunden.

Ein Blick in das Portal von Dübbers II. Man sieht, dass das Innere mit Steinen und Geröll verfüllt ist. Der Deckstein ist schon durchgebrochen.

Cairn VII in der Bildmitte und Cairn 8 links daneben, die Felswand im Hintergrund. Betreten verboten. Deshalb konnte der Umriss dieser und weiterer Cairns im Südosten noch nicht ermittelt werden. Ein weiteres Portal wurde an Cairn 8 ausfindig gemacht, bei dem auch nur noch der Deckstein und von der Öffnung darunter nur noch ein schmaler Schlitz aus dem Boden ragt.

 

Der unvoreingenommene kritische Besucher wird sicher nicht enttäuscht werden und mit klarem Verstand eine weitgehend intakte prähistorische Begräbnisstätte von überwältigender Monumentalität erkennen, etwas, das wir dank jahrhundertelanger Desinformation durch „antike“ Autoren niemals mehr hier im Land erwartet hätten.

 

Angesichts der vielen zerfallenden Mauern mit ihren Nischen, Aussparungen, Portalen und kunstvollen Fugen drängt sich jedem die Frage auf, wie wohl diese uralten Bauwerke einst aussahen. Können wir nicht endlich damit beginnen, sie eingehend zu erforschen und nach und nach in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen? Soviel Zeit wurde schon verloren, so vieles unwiederbringlich zerstört.

Zuletzt geändert: 01.10.2009, 19:05:45