Goppingen 2

Aber auch Vergleiche mit etruskischen Tumuli liegen nah.

Die hohe Stufe des Hohenstaufen ist einfach die Umfassungsmauer des Monuments.

Der Hohenstaufen hat eine ovale Grundform, die frappant den Grundrissen ältester wallumhegter Siedlungen der Jungsteinzeit gleicht.

Die Höhe des Hohenstaufen beträgt exakt 60 m über 607 m NN, der angenommene Baugrund, auf der das Oval errichtet wurde. Vergleichbare Ovalform hat auch der Burgberg Weibertreu bei Heilbronn.

 

Die Längsachse von West nach Ost beträgt 460 m und ist um 23º gekippt.

 

Die größte Breite des Bauwerks von Nord nach Süd erreicht rund 340 m, ebenfalls um 23º gekippt.

 

Auf dem Monument befindet sich die Burgruine und Stammsitz der Hohenstaufer.

Die Datierung solcher ovalen Erdwallwerke reicht von der ältesten Jungsteinzeit (-5500) bis in die gallorömische Ära (~+200), wo sie von einer Steinmauer ersetzt werden. Das Oval findet sich heute noch in den ehemaligen Stadtmauern der Städte, die nach dem sog. „Zähringer Kanon“ im 12. Jh. gebaut wurden, z. B. Durlach (Marktplatz auf dem 49. Breitengrad) und Freiburg (48. BG), aber auch z. B. Saarbrücken, das nie den Zähringern gehörte oder auch Jericho (älteste Stadt der Menschheit) und Troja.

Alexander Thom fand bei seiner Untersuchung britischer Steinkreise auch heraus, dass die ovalen oder eiförmigen Grundrisse mittels Dreiecken und Zirkeln konstruiert wurden und astronomische Orientierungen zugrunde liegen.

Die eingedellte asymmetrische Ovalform, die hierzulande konsequent konstruiert wurde, muss unter noch komplizierteren Konstruktionsprinzipien entstanden sein.

Der Rechberg

Der Rechberg hat eine dreieckigen Grundform, Ost-West orientiert, im Westen ist ein kleinerer Hügel angefügt.