Zwerchhaelde2

Auch die Nordwand der großen Halle war ursprünglich über und über gemeißelt. Der Teil jedoch, der aus weichem Tonschiefer besteht, zerfiel und lagerte sich unten am Fuß der Wand ab. Unter diesen Ablagerungen jedoch sind Fragmente der ursprünglichen Oberfläche erhalten, zu sehen links unten über dem Schutt.

 

Der abrupte Wechsel von hartem Schilfsandstein zu Tonschiefer gibt zu denken. Bei den Bauarbeiten etwa 20 Meter dahinter mussten die Bauarbeiter beim Ausheben der Baugrube keinen Sandstein mit Presslufthämmern durchdringen, sondern hatten es gleich mit Tonschiefer zu tun, den der Bagger leicht ausheben konnte. Das bestärkt den Verdacht, dass das ganze Felsband aus oben aufsitzenden Felsblöcken besteht, die ähnlich perfekt verfugt sind, wie die Blockmauern der Maya und Azteken. Eine architektonische Glanzleistung unserer Vorfahren.

Gewissenhafte Geologen wie der Anfang der 90er Jahre noch junge Dr. Joachim von der Uni Karlsruhe oder Dr. Becker, Sachverständiger für Bergwerksgruben aus Siegburg, fanden es mehr als absonderlich, dass hier viel Arbeit investiert wurde in den Abbau von Tonschiefer, den niemand wirklich brauchen kann, aber als Baumaterial für die große Pyramide durchaus tauglich war und nachweislich verwendet wurde. Bei den Grabungen des Entdeckers kamen diese leicht zu legenden Platten immer wieder zwischen den Schilfsandsteinblöcken zum Vorschein. Wenn dies ein normaler Steinbruch wäre, hätte man die Schilfsandsteinschicht, wenn es denn tatsächlich eine ist, horizontal weiter verfolgt und nicht mehr als dreimal so tief den wertlosen Tonschiefer aufgebrochen.

 

Verfugungen und Steinverbindungen, die der Steinmetz noch heute verwendet, um große Blöcke zusammenzufügen, sind eindeutig zu erkennen und als Beweis wohl mehr als ausreichend. Der Zapfen am hellbraunen Block ist leider durch die Erosion langer Zeiträume zerklüftet und abgebrochen.

Die Basismauer an der Ostseite der großen Pyramide zeigt solide Schilfsandsteinplatten im Fassadenbereich, aber auch Tonschieferplatten als Hinterfüllung. Wenn man bedenkt, welch grobes Material auch die großen Pyramiden der Ägypter hinter den perfekt glatten Fassaden zeigen, dann wundert man sich nicht. Das jedoch als Vorwand zu nehmen, man hätte es mit einer Schutthalde zu tun, ist mehr als abwegig. Schutt wird weggeschüttet und nicht mit größter Sorgfalt für jeden einzelnen Stein aufgesetzt und penibel verfugt. Soviel Sachverstand müssten eigentlich auch baden-württembergische Archäologen haben, die aus solch fadenscheinigen Gründen die Entdeckung ablehnen.

Die Ausgrabungen der 90er Jahre erbrachten eindeutige Evidenz von Stufen im Hang des Bauwerks, das deshalb als (Stufen-)Pyramide bezeichnet werden kann.

Die Freilegung der Hangbasis brachte eine komplett aus Platten geschichtete Mauer zum Vorschein. Deutlich zu sehen ist, dass die vorderen Fassadensteine abgestürzt sind und davor schräg in Versturzlage zu liegen kamen. Aber von den verantwortlichen Archäologen Baden-Württembergs wird das als Ummauerung einer Abraumhalde bewertet. Als ob jemals in der Menschheitsgeschichte ein Steinbruchbetreiber auf die hirnverbrannte Idee gekommen wäre, seine Arbeiter für solch einen Unsinn zu bezahlen.

 

Auf die Idee, eine Pyramide als Abraumhalde zu bezeichnen, können auch nur Schwaben kommen.

Dieses Bild von der Anfangszeit der Ausgrabung im Winter 1990/91 zeigt, dass ursprünglich überhaupt keine Mauern an dem Hügel erkennbar waren. Lediglich einzelne Bausteine schauten unter Humus und Moos hervor.

 

Heute sind zumindest die Konturen eines gewaltigen Bauwerks erkennbar. Wie viel Arbeit in die komplette Freilegung gesteckt werden müsste, ist kaum auszurechnen. Wohl deshalb schrecken die Archäologen in Wahrheit zurück. Wie schön es doch die Ägypter haben, billige Arbeitskräfte sind bei jeder Ausgrabung zur Stelle.

 

Nach dem Sturz eines Baumes kam eine Hangstufe zum Vorschein. Seine Wurzeln hatten im Erosionsschutt der Jahrtausende keinen Halt mehr gefunden. Ebenso löste sich ein großer Felsblock aus der gegenüberliegenden Felswand und blieb am Fuß der Pyramide liegen. Doch das Mauerwerk der Pyramide ist so kohärent, dass es wohl noch weitere Jahrhunderte überstehen wird. Bis irgendwann baden-württembergische Archäologen aus ihrer Dauernarkose erwacht sind und erkennen, was ihnen seit Bestehen großherzoglicher Altertumskunde durch die Lappen gegangen ist.

Auf diesem Bild wird erkennbar, wie steil das Bauwerk immer noch ist. Mit einer Hangneigung von 54º übertrifft sie sogar den Basiswinkel der Cheopspyramide mit 52º.